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Editorial (12)

Data publikacji: 2019-02-28 11:48
Ostatnia aktualizacja: 2019-02-28 11:58
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Vor 100 Jahren tauchten die Europäer aus dem Chaos des Ersten Weltkriegs auf und schufen eine neue Ordnung. Die Weimarer Republik und die Republik Polen konstituierten sich, der Vertrag von Versailles wurde unterschrieben. Ruhe herrschte nicht. Im Sommer begann der polnisch-bolschewistische Krieg.

Die neu geschaffene Ordnung hielt 20 Jahre. Am 15. März 1939 besetzte das „Dritte Reich” Tschechien und proklamierte das Protektoriat Böhmen und Mähren, am 1. September Einmarsch in Polen, am 17. September folgte die Sowjetunion. Das Chaos des Zweiten Weltkriegs begann. Erst sechs Jahre später war der Krieg vorbei. In Europa entstand die in Jalta und Potsdam gegründete Ordnung. Sie erschien dauerhaft, ihre Symbole waren die Teilung Deutschlands und der Eiserne Vorhang.

Vor dreißig Jahren geriet sie ins Wanken, aber es kam zu keinem neuen Chaos. Am 6. Februar tagte der Runde Tisch in Polen, am 7. März wurde Winfried Freudenberg das letzte Todesopfer beim Versuch der Berliner Mauer nach Westen zu überwinden. Am 4. Juni gab es Wahlen in Polen, in Peking richteten Panzer ein Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens an.

DDR, Tschechoslowakei und Ungarn folgten dem polnischen Weg – Verhandlungen, keine Gewalt. Im November fiel die Berliner Mauer, in Kreisau gab es Versöhnung, die Sowjetunion wurde friedlich demontiert, die Besonnenheit überwog. In Rumänien siegten Emotionen, mindestens eintausend Menschen verloren ihr Leben.

Vor 30 Jahren gelang es, dem Chaos zuvorzukommen und eine neue Ordnung zu schaffen. Gute menschliche Absichten können also mit Besonnenheit Hand in Hand gehen.

In dieser Überzeugung sollte man am 26. Mai an den Europawahlen und den Wahlen in einigen deutschen Bundesländern teilnehmen.

Bogdan TWARDOCHLEB

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