piątek, 16 listopada 2018.
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Editorial (6)

Data publikacji: 2018-08-30 12:48
Ostatnia aktualizacja: 2018-09-27 12:26
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Letzten Freitag besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Landkreis Uckermark, nah an der Grenze zu Polen. Er war im Kindergarten in Tantow, in den auch Kinder aus polnischen Familien gehen, die in der Gegend wohnen. Er sprach mit Feuerwehrleuten, unter denen einige Polen sind. Bisher war noch nie ein Präsident in Tantow. Und überhaupt, kommen deutsche und polnische Politiker häufig ins Grenzland?

Einen Tag später fand im westpommerschen Chwarszczany die Eröffnung der Europäischen Tage des Kulturerbes statt, an denen höchste Vertreter der Wojewodschaft teilnahmen. Im Hauptteil der Veranstaltung wurde Jörg von Ameln ausgezeichnet. Als deutscher Staatsbürger lebt er im polnischen Grenzland und engagiert sich für die Pflege von Denkmälern. Dafür wurde er ausgezeichnet. In schönstem Polnisch bedankte er sich und sagte, er sei in Polen glücklich und bewerbe sich im nächsten Jahr für die polnische Staatsbürgerschaft.

In der Grenzregion kann man viele Beispiele für gute Beziehungen zwischen Polen und Deutschen finden. Aber wenn man weiter weg ist vom Grenzland, hört man, die deutsch-polnischen Beziehungen seien nicht so gut. Man hört, man müsse an neuen Beziehungen arbeiten. Es ist nicht klar, wieviele Menschen das finden. Jedenfalls, bevor irgendwer etwas in der Richtung anfängt, sollte er erstmal mit den Polen und den Deutschen in der Grenzregion sprechen. Sie brauchen keine neue Versöhnung, man muss sie nur störungsfrei das weiterführen lassen, was sie dank früherer guter politischer Entscheidungen begonnen haben und entwickeln.

Es wäre also gut, wenn Politiker beider Hauptstädte öfter die Grenzregion besuchten.

Bogdan TWARDOCHLEB

Aus dem Polnischen von Nancy WALDMANN

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