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Wieder Züge nach Krakau

Wieder Züge nach Krakau
Data publikacji: 2019-05-30 14:25
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Breslau (MOZ) Bereits zum vierten Mal seit 2015 fand im Mai ein deutsch-polnischer Eisenbahngipfel statt, diesmal in Breslau. Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke hat die Gipfel auch in seiner Funktion als Polen-Beauftragter der Bundesregierung initiiert.

Herr Woidke, was ist für Sie das wichtigste Ergebnis dieses Gipfels?

Es wird ab dem Fahrplanwechsel 2020 endlich wieder eine Eurocity-Verbindung von Berlin nach Breslau und Krakau geben. Der Zug wird über Frankfurt (Oder) und Zielona Góra fahren. Zum Ausbau der Strecke über Cottbus sind wir mit der Bundesregierung noch in intensiven Verhandlungen. Noch bis zum Fahrplanwechsel 2020 wird der Kulturzug zwischen Berlin und Breslau über Cottbus fahren.

Wie sieht es mit dem zweigleisigen Ausbau und der Elektrifizierung der Strecke zwischen Angermünde und Stettin als letzte Lücke der Strecke Berlin-Stettin aus? Da gab es ja zuletzt Irritationen über den Planungsstand auf polnischer Seite.

Ich hatte immer auf die Zweigleisigkeit gepocht. Zusammen mit Berlin haben wir das dann auch geschafft. Das hatte allerdings mehrere Jahre gedauert. Auf dem Bahngipfel 2018 in Potsdam wurde die Vereinbarung mit der Bahn unterzeichnet. Die polnische Seite hatte zwischenzeitlich jedoch mit ihrer Planung begonnen. Jetzt wird dort auch der zweigleisige Ausbau auf Wirtschaftlichkeit geprüft. Und ich hoffe, dass es dazu eine positive Entscheidung gibt.

Haben Sie mit den polnischen Partnern auch über die Idee gesprochen, bei den Planungen für ein S-Bahn-Netz der Großstadt Stettin auch eine Linie in die Uckermark zu schaffen, wie sie die „Märkische Oderzeitung” anregte?

Ja. Da sind wir in guten Gesprächen und wären beispielsweise an einer Linie nach Angermünde interessiert. Allerdings macht man solche Planungen nicht für die nächsten drei, sondern vielleicht 20 Jahre. Die Elektrifizierung der Strecke von Angermünde nach Stettin ist dafür eine Voraussetzung.

Was ist auf der Fernstrecke Berlin-Warschau zu erwarten?

Die Deutsche Bahn und die PKP haben angekündigt, dass von 2020 bis 2022 das bisherige Angebot von täglich vier Zugpaaren auf sieben erhöht werden soll. Nach Abschluss der derzeitigen Baumaßnahmen in Polen wird sich die Attraktivität auf der dann noch schnelleren Strecke erhöhen.

Aus Ostbrandenburger Sicht ist die Ostbahn Berlin-Küstrin und weiter Richtung Gorzów von großem Interesse. Was wurde dazu besprochen?

Der bevorstehende Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über die Oder zwischen Kostrzyn und Küstrin-Kietz macht natürlich nur Sinn, wenn wir über die Verbesserung der Verbindungen reden. Und wir haben deutlich gemacht, dass der zweigleisige elektrifizierte Ausbau der Ostbahn mit dem RB 26 für uns von großem Interesse ist. Für die Verbesserung bei der Ostbahn wurde zum Beispiel am Ostkreuz oder in Rehfelde investiert.

Aber konkrete zeitliche Planungen gibt es da noch nicht?

Nein. Wir arbeiten aber an den Themen bis zum nächsten Bahngipfel, bei dem sie wieder aufgerufen werden. Wir bleiben dran.

Was haben die bisherigen vier Bahngipfel aus Ihrer Sicht gebracht?

Das ist ein sehr wichtiges und lebendiges Format. Ich hatte vor vier Jahren zum ersten Mal eingeladen, weil damals zu recht kritisiert wurde, dass der Fernzug „Wawel” von Berlin nach Breslau und Krakau eingestellt wurde und es auch um andere Linien nicht gut stand.

Ich bin insgesamt mit der seither erreichten Atmosphäre und den Ergebnissen zufrieden. Vor allem haben die Bahngipfel dafür gesorgt, dass auf den Arbeitsebenen viel besser und konsequenter zusammengearbeitet wird. Das macht mir auch für die Zukunft Mut.

Im kommenden Jahr steht der 5. Bahngipfel an. Wird den denn auch der Ministerpräsident Woidke mit einberufen?

Wir haben ja noch eine Landtagswahl dazwischen und da bin ich demütig. Das unterscheidet mich vielleicht auch ein wenig von anderen Politikern. Aber davon abgesehen, es wird auf jeden Fall einen weiteren Bahngipfel geben, das haben wir mit unseren polnischen Partnern schon vereinbart.

Dietrich SCHRÖDER

 

Erstdruck: „Märkische Oderzeitung”, 9 Mai 2019

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