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Grenzregionen

Data publikacji: 2019-07-25 13:55
Ostatnia aktualizacja: 2019-07-25 13:55

Auf Einladung der Euroregion Pomerania tagte die Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG) Mitte Juli in Stettin. Das Treffen wurde von Martin Guillermo Ramirez, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft und Politiker aus der Extremadura, durchgeführt.

Bei der Diskussion ging es u.a. um die Notwendigkeit, eine stärkere Repräsentation der Grenzregionen in den Entscheidungsgremien der Europäischen Union durchzusetzen. Es wurde beschlossen, die bis jetzt informelle Gruppe für grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Europaparlament in eine formelle Gruppierung zu überführen, um ihre Einflussmöglichkeiten zu verstärken. Denn man müsse mit Sorge zur Kenntnis nehmen, dass die Mitgliedsländer der EU in den Unionsgremien immer häufiger ihre partikularen Interessen in den Vordergrund stellten. Aber eigentlich bestehe die Grundlage der europäischen Integration ja darin, die gemeinsamen Interessen zu vertreten. Dem diene auch die EU-Kohäsionspolitik.

Der ehemalige Generalsekretär der AGEG, Jens Gaabe, sprach von der wichtigen Rolle der Euroregion Pomerania im Rahmen der Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft. Stettin war auch schon in der Vergangenheit häufiger Gastgeber für Treffen der AGEG.

Am Vortag der Tagung nahmen deren Vertreter*innen, auch Martin Guillermo Ramirez, an einer Sitzung der deutschen Kommunalgemeinschaft und des Vereins der polnischen Gemeinden, die zusammen die Euroregion tragen, teil. Es wurde beschlossen, Dokumente vorzubereiten, um die Euroregion in eine „Europäische Gruppierung für territoriale Zusammenarbeit“ umwandeln zu können.

Nächstes Jahr wird die Euroregion Pomerania ihre 25-Jahr-Feier begehen.

(b.t.)

Aus dem Polnischen von Ruth HENNING

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