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Moderner Umschlag in Stettin

Moderner Umschlag in Stettin
Data publikacji: 2018-11-29 13:31
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Der Stettiner Hafen bereitet sich auf größere Schiffe vor als bisher im Hafen abgefertigt wurden. Möglich wird dies mit der Vertiefung des Fahrwassers Świnoujście – Szczecin (Swinemünde – Stettin), das in einigen Jahren auf 12,5 m vertieft wird. Zugleich passt der Seehäfenvorstand Stettin und Swinemünde die Kais und Hafenbecken den neuen Anforderungen an. Auch die Umschlagsfirmen, darunter auch die Gesellschaft Deutsche Bahn Port Szczecin, modernisieren sich.

Auf der kürzlich in Stettin abgehaltenen Konferenz NaviRail 2018 unterstrich Paweł Wac, Vorstand der DB Port Szczecin GmbH, dass die Vertiefung des Fahrwassers nach Stettin auf 12,5 Meter eine Einfahrt von Massen- und Stückguttransportern mit 40-44.000 Tonnen Ladung ermöglichen wird, also doppelt so viel wie bislang. „Geht es um mittelgroße Containerschiffe, so sind wir der einzige professionelle Terminal in Stettin”, fügt Paweł Wac hinzu.

Derzeit können in Stettin Schiffe bis zu 1700 TEU (Einheit für die Kapazität von Standardcontainer) abgefertigt werden. Nach der Vertiefung werden Schiffe von 3000 – 3500 TEU den Stettiner Hafen anlaufen.

„Auf der Wasserseite sind wir vorbereitet”, sagt der Vorstandvorsitzende der DB Port Szczecin. „Wir haben die entsprechende Technik: Zwei Containerbrücken für die Containerverladung vom Schiff ans Land, zwei Gottwald-Mobilkräne mit je 100 Tonnen für die Bedienung von Containern, wie auch Stück- und Massengütern. 2019 modernisieren wir den dritten Gottwald-Kran und investieren in schwere Stapler.”

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Die Gesellschaft plant den Kauf einer weiteren Containerbrücke, zweier zusätzlicher Hubwagen (so genannte Reachstacker) zum Versetzen der Container und einer modernen Containerkühlstation. Neue Computerprogramme für das gesamte logistische Handling der Container sind erarbeitet.

„Wir konzipieren auch den Bau einer neuen Halle, die die Ladung größerer Schiffe aufnehmen soll. Ich denke 2019-2020 wird sie stehen” sagt Paweł Wac an. Ergänzend erwägt die Gesellschaft gemeinsam mit dem Seehäfenvorstand Stettin und Swinemünde den Bau neuer und moderner Lagerplätze.

Der Seehäfenvorstand Stettin und Swinemünde wird Häfen und Kais den Parametern des modernisierten Fahrwassers anpassen. Ein besserer Zugang zum Hafen in Stettin soll durch die Realisierung zweier großer Investitionen ermöglicht werden. Diese Aufgabe wird auf zwei Bereiche aufgeteilt, den „Kanał Dębicki” und das „Basen Kaszubski”. Im ersteren arbeitet die DB Port Szczecin GmbH.

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Die Gesellschaft Deutsche Bahn Port Szczecin entstand aus der Gesellschaft Drobnica Port Szczecin. Anfang der 90er Jahre wurden die Firmen „EWA Stevedoring”, „Łasztownia” und „Starówka” angeschlossen. 2008 übernahm die PCC Rail SA die Drobnica Port Szczecin und änderte den Namen in PCC Port Szczecin Sp. z o.o. Ein Jahr später wird diese Gesellschaft von der Gruppe Deutsche Bahn übernommen und in die DB Port Szczecin GmbH umstrukturiert. Diese pachtete vom Seehäfenvorstand Stettin und Swinemünde den Finnland-Kai, den Ort des neuen Containerterminals. In den Folgejahren intensivierte die Gesellschaft in die Infrastruktur des Terminals.

Gestützt auf ihre reiche Erfahrung im Handling schlägt die DB Port Szczecin heute Container, aber auch weiteres Stückgut wie Stahl, Nichteisenmetalle, Granit, Zellulose und Papier, Schwergut und übermassige Güter, sowie andere Ladungen, etwa Kakao in Säcken, Gefahrengut und Düngemittelschüttgut um.

Die Gesellschaft verfügt über ein Gelände von 48 Hektar, mit 3 Kilometern Kaianlagen, über 56 000 Quadratmetern Hallenlagerfläche und 210 000 Quadratmetern Lagerplatz. Der Containerterminal der DB Port Szczecin fast 120000 TEU. Im Terminal können Kühlcontainer angeschlossen werden.

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Die Deutsche Bahn Gruppe, zu der die Gesellschaft gehört, ist eines der weltweit führenden Transport- und Logistikunternehmen. Dank der Muttergesellschaft und unterstützt aus Förderungen der Europäischen Union kann die DB Port Szczecin ständig in neues Geräte und neue Infrastruktur investieren und beschäftigt über 200 hochqualifizierte Mitarbeiter.

Die GmbH arbeitet mit den Programmen „One Stop Shop” und „Single Window”, wodurch sich die Zusammenarbeit mit den Behörden vereinfacht und die Zollabfertigung beschleunigt wird. Den Kunden erwarten so niedrigere Umschlagskosten. Die Zertifizierung als NCAGE – Handels- und Regierungsbehörde der NATO ermöglicht den Umschlag militärischen Gerätschaften.

Elżbieta KUBOWSKA

Journalistin der Tageszeitung „Kurier Szczeciński”

Aus dem Polnischen von Mathias ENGER

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