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30 Jahre Fall der Berliner Mauer

30 Jahre Fall der Berliner Mauer
Data publikacji: 2019-11-14 11:25
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Die ganze letzte Woche war ausgefüllt mit Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer. Es begann am 4.11. am Alexanderplatz, wo vor 30 Jahren mehrere Hunderttausend Einwohner des damaligen Ostberlin gegen das Regime demonstrierten. Es wurde auch der Menschen gedacht, die umgekommen sind, als sie auf dem Weg in die Freiheit versucht hatten, die Mauer zu überwinden.

Im Jubiläumsprogramm gab es zahlreiche Treffen mit Zeitzeug*innen. Erinnert wurde auch an die Ereignisse in Polen, Ungarn, der Tschechoslowakei und anderen Ländern, die zum Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs, zur Vereinigung Deutschlands und zur Überwindung der Teilung Europas beigetragen haben. Gesprochen wurde über die positiven Ereignisse nach 1989, aber auch über Hoffnungen, die sich nicht erfüllt haben und heute noch weithin wirksam sind.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach u.a. von der bahnbrechenden Bedeutung der Politik Michail Gorbatschows. Er würdigte den Mut der Menschen in der DDR, die die Mauer friedlich zum Einsturz gebracht hatten. Leider seien neue Mauern entstanden – aus Frust, Wut und Hass, Sprachlosigkeit und Entfremdung. Jeder solle helfen, diese Mauern wieder einzureißen. Er erinnerte auch an die Reichspogromnacht am 9. November 1938, als in Deutschland die Synagogen brannten, jüdische Geschäfte geplündert und Tausende Menschen misshandelt oder getötet wurden.

Die Bilder aus dem Jahr 1989 wurden an den Hausfassaden einiger großer Plätze Berlins gezeigt. An die Mauer erinnerte eine Lichtinstallation von Rainer W. Gottemeier in der Spree, die die Grenzlinie zwischen West- und Ost-Berlin symbolisieren sollte.

Vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni spannte sich die Installation des amerikanischen Künstlers Patrick Shearn, zusammengesetzt aus 30.000 farbigen Stoffstreifen. Der Künstler hatte Wünsche und Erinnerungen von Berlinern und Gästen aus aller Welt zum Mauerfall gesammelt und direkt auf den Stoff schreiben lassen.

Höhepunkt war ein Treffen am Brandenburger Tor mit offiziellen Ansprachen, Konzerten aber auch einer multimedialen Schau über die Bedeutung von Demokratie und dem Streben nach Freiheit.

An der Humboldt-Universität (Unter den Linden 6) ist die Ausstellung „Die Mauer. Sie steht wieder.” weiterhin geöffnet. Es handelt sich um zeitgenössische Fotos von Orten in Berlin, an der die Mauer stand. Einmontiert wurden Fotos der Mauer, wodurch der Eindruck erweckt wird, als wäre die Mauer wieder neu entstanden. Die Ausstellung ist noch bis zum 30.11. geöffnet. Eintritt frei.

(b.t.)

Aus dem Polnischen von Ruth HENNING

 

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