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Editorial (28.12.2017r.)

Editorial (28.12.2017r.)
Data publikacji: 2017-12-27 22:40
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Erst seit zehn Jahren ist die deutsch-polnische Grenze geöffnet, dabei fühlt es sich an, als sei das schon von altersher so. Wohl deshalb hat sich kaum jemand an den 10. Jahrestag des polnischen Beitritts zum Spengen-Abkommen erinnert. Insbesondere für die jungen Leute ist die freie Grenzüberschreitung etwas ganz Normales. Erst wenn sie an die polnische Ostgrenze fahren, wundern sie sich, dass es auch anders sein kann.

Am letzten Tag des alten Jahres wünschen wir uns gewöhnlich gegenseitig ein gutes Neues Jahr. Aber nicht für alle bedeutet das Wort „gut” dasselbe.

2018 wird ein schwieriges Jahr, ein neues Jahr voller Spannungen zwischen der polnischen Regierung und den verschiedensten Institutionen der Europäischen Union. Es kommt darauf an, dass diese Spannungen nicht zur Entmutigung führen, sondern uns im Gegenteil dazu zwingen etwas für dieses „Gute” zu tun. Das klingt wie eine Parole ja, aber es ist vor allem eine Mahnung.

Man muss daran erinnern, dass für Tausende Menschen an der deutsch-polnischen Grenze das „Gute” im freien Grenzübertritt besteht. Dabei handelt es sich nicht um Reisen in ein fremdes Land, sondern um Fahrten zur Arbeit, nach Hause, zur Schule, zum Studium, zum Einkaufen, ins Konzert, ins Restaurant, zu Bekannten. Sie sind etwas Normales und eben deshalb ist es in dieser Grenzregion so schön.

Also wünschen wir uns, dass es immer mehr von diesem „Guten” an dieser Grenze gibt und immer weniger vom „Schlechten”.

Für die Menschen, deren Leben mit dieser Grenze untrennbar verbunden ist, bleibt die freie Grenzüberschreitung so unentbehrlich wie die Luft zum Atmen. Für frische Luft müssen wir also gemeinsam sorgen.

Bogdan TWARDOCHLEB

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